Sonntag, Mai 26, 2013
   
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Grundstück - Was bei der Grundstückssuche zu beachten ist

Bauen, renovieren, wohnen - Grundstück, Planung

Ein guter Grund zum bauen - wir geben Ihnen Tipps und Informationen damit die Grundstückssuche ein Erfolg wird.

Bevor man sich für ein Grundstück entscheidet, sollte man es immer wieder besuchen - und den Flächenwidmungsplan zu Rate ziehen.

Denn so schön kann das Grundstück gar nicht sein - wenn der Flächenwidmungsplan mit dem Stück Grün anderes vorhat, dann nützen alle Träume nichts.

Dieser allgemein einsehbare Plan informiert, ob dieses Grundstück als Bauland gewidmet ist. Zumindest ebenso wichtig sind die Auskünfte, die man über den Rest des Gemeindegebietes entnehmen kann: Wo ist noch Bauland, wo Grünland, wo sind Grundstücke als Betriebs- oder Industriegebiete gewidmet?

Wenn die Ackerfläche neben dem Grundstück noch so idyllisch wirkt - wenn sie als Betriebsgebiet gewidmet ist, dann ist es mit der Ruhe bald einmal vorbei. Andererseits kann aber auch die intensiv genutzte landwirtschaftliche Fläche dazu führen, dass man sein Grundstück irgendwann einmal nicht mehr riechen kann.

Nach dem Flächenwidmungsplan kommt der Bebauungsplan, in dem ganz genau festgeschrieben steht, wie gebaut werden darf: wie groß darf das Haus sein, wie hoch, welcher Teil des Grundstückes darf verbaut werden, wie hat die Dachneigung auszusehen und die Farbe des Daches, darf man einen „lebenden" Zaun errichten oder nicht?

Auch die künftige Grundgrenze ist interessant: Die Straßenfluchtlinie stellt die Grenze zwischen Verkehrsfläche und Grundstück dar - und muss mit bestehenden Zäunen nichts zu tun haben! Was als Verkehrsfläche ausgewiesen ist, muss im Bedarfsfall an das öffentliche Gut abgetreten werden.

Bei den regelmäßigen Besuchen am Wunsch-Grundstück sollte man dem Stand der Sonne Aufmerksamkeit widmen. Experten raten, das Grundstück immer wieder zu besuchen - zu verschiedenen Tageszeiten, wenn möglich aber auch zu verschiedenen Jahreszeiten.

Und wenn Sie im Lauf der Zeit sehen, dass Sie ihr Haus nicht optimal nach Süden ausrichten und die Vorzüge der Sonne kaum nützen können, dann lassen Sie es besser bleiben

Nächster Knackpunkt beim Grundstück: Ist es „voll erschlossen"? Als voll erschlossen gilt ein Grundstück dann, wenn Straßen, Gehwege und Grünflächen angelegt sind und vor allem die Ver- und Entsorgung funktioniert. Ist das nicht der Fall, dann müssen die Aufschließungskosten in der Finanzierung mitberücksichtigt werden.

Achten Sie auch darauf wie tief Ihr Kanalanschluss liegt. Denn dann wissen Sie ob Sie diesen im Kellerfundament oder "aufgehängt" montieren müssen, ein teures "Hebewerk" im Keller benötigen usw.. Wie hoch ist das Strassenniveau...?. Also bitte unbedingt genauen Einblick nehmen und in der Planung berücksichtigen!

Wenn Kosten- und Flächensparend erschlossen werden kann, sind 5 bis 15% der gesamten Hausinvestitionen zu kalkulieren - mit 20.000 oder mehr Euro muss da für die nötige Infrastruktur schon gerechnet werden.

Mit dem Notar auf der sicheren Seite


Ein Blick ins Grundbuch ist unabdingbar. Gibt es Wegerechte, Hypotheken auf dem Grundstück? Fachliche Hilfe und Unterstützung dabei bietet der Notar. Er gibt Ihnen auch die Sicherheit, daß der Vertragsabschluß sicher "über die Bühne" geht. Ausserdem berechnet er sofort die Grunderwerbssteuer und führt diese an das Finanzamt ab. Wussten Sie, daß jeder Notar eine kostenlose Erstberatung anbietet? Daher nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Notar auf und vereinbaren Sie einen Termin.

Was muss mein Grundstück können? - Checkliste

Was ein Grundstück alles "können" sollte, das erfahren Sie durch unsere Checkliste. Zu finden unter "Service"