Sonntag, Mai 19, 2013
   
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Energiesparförderungen - Förderung Heizformen und mehr

Je geringer die Heizkosten, umso mehr Geld gibt es aus dem Fördertopf. Aber auch hier gibt es Unterschiede von Bundesland zu Bundesland.

Wer ein Haus baut, bekommt finanzielle Unterstützung von seinem Bundesland. Das ist seit vielen Jahren so. Heute ist es aber nicht einerlei, wie das Haus gebaut wird. Denn die meisten Bundesländer knüpfen die Auszahlung von Fördermitteln an die Voraussetzung, dass Energie sparend gebaut wird.

Dabei gilt: Je dichter das Haus und geringer die Heizkosten, desto höher die Förderung.

Da thermische Sanierungsmaßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der Kohlendioxidemission und somit zur Erreichung der Kyoto-Ziele leisten, haben sich die Bundesländer als Fördergeber dazu entschlossen, thermische Sanierungsmaßnahmen zu subventionieren.

Je kleiner die Energiekennzahl ist, desto höher fällt die entsprechende Förderung aus. Als Richtwert gelten dabei in einigen Bundesländern die Energiekennzahlen - sie beziehen sich auf den Jahresheizwärmebedarf eines Gebäudes (Angabe in kWh/m²a). Informationen zu den jeweiligen Wohnbauförderungen erhalten Sie bei den Wohnbauförderungsstellen der Landesregierungen.

Empfehlenswert ist auch die Homepage der E.V.A., auf der alle Modalitäten der unterschiedlichen Förderungsbedingungen (auch abhängig davon, ob Sie unter Privatperson, Unternehmen oder Gemeinde einzuordnen sind) akribisch erfasst und sehr detailliert beschrieben sind. (Leider aber sind durch diverse Neuerungen in den Bundesländern Änderungen notwendig und diese Homepage wird gerade umgestellt. Sobald diese wieder online ist, werden wir hier selbstverständlich sofort einen Link setzen.)

Die Wohnbauförderung ist Sache der Länder. Das bedeutet, dass die Höhe und die Art der Förderung von Bundesland zu Bundesland verschieden sind. In manchen Bundesländern sind die Kriterien bereits sehr restriktiv geworden: In der Steiermark etwa bekommt man keine finanzielle Unterstützung mehr, wenn eine Heizung mit einem fossilen Brennstoff (Kohle, Heizöl oder Erdgas) eingebaut wird.

Folgende Maßnahmen werden finanziell unterstützt:


Maßnahmen zur Erhöhung des Wärme-, Abgas-, Feuchtigkeits- und Schallschutzes an der Gebäudehülle

Maßnahmen im Bereich Heizung- und Warmwassersystem: Fernwärmeanschluss, Zentralheizung, Solaranlage, Wärmepumpe, Biomasseheizung etc.

Einsatz klimarelevanter Baumaterialien: höhere Förderung für Holz

"Verdichtetes" Bauen, um Zersiedelung und Verkehrszunahmen vorzubeugen. In den meisten Bundesländern wird zusätzlich zur Neubauförderung ein Förderdarlehen für besondere Energie sparende Maßnahmen gewährt. Dies wird in der Regel über die Energiekennzahl ermittelt und über ein Punktesystem errechnet.

Auch Gemeinden vergeben sehr oft Förderungen und Zuschüsse. Daher fragen Sie unbedingt rechtzeitig in Ihrer Gemeinde nach!

Bitte beachten Sie:

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Schließlich baut man nur einmal sein Haus bzw. steckt sehr viel Geld in sein Projekt und wir möchten, dass Sie dabei als Bauherr so viel wie möglich an Sicherheit haben.